 |
Lebenszykluskosten - bei Herborner Pumpen online berechenbar
Auf lange Sicht zählen bei Qualitätspumpen nicht nur die Anschaffungskosten. Vor allem die Berechnung von Lebenszykluskosten (LCC) zeigt, wie wichtig es ist, auch andere Kosten bei der Beschaffung von Pumpen zu betrachten.
Beim Kauf einer Industriepumpe steht der Käufer – wie in vielen anderen Situationen – vor einer langfristigen Investitionsentscheidung. Hier, wie bei Produktionsmaschinen, stehen nicht nur die reinen Anschaffungs- und Installationskosten im Fokus. Sie sind zwar am Anfang der interessanteste Faktor, jedoch zählen heute mehr denn je die Folgekosten sowie die laufenden Kosten über den gesamten Zeitraum der betrieblichen Nutzung im Mittelpunkt.
So auch bei der Anschaffung von Pumpen im industriellen wie privatwirtschaftlichen Umfeld, bei der die gesamten Lebenszykluskosten für die Kaufentscheidung immer mehr in den Vordergrund rücken. So will jetzt die Herborner Pumpenfabrik dem gestiegenen Interesse seiner Kunden zu Informationen und Berechnungsweise der sogenannten Life-Cycle-Costs (LCC) nachkommen und hat einen LCC-Rechner in die firmeneigene Website eingestellt. Er ermöglicht es Besuchern und Interessenten, Vergleichsberechnungen über die Internetseite durchzuführen. Dabei wendet der Rechner zur Berechnung der Lebenszykluskosten eine Formel an, die eine Vielzahl an einzelnen Faktoren enthält. Damit soll es dem Anwender möglich sein, die Wirtschaftlichkeit eines Pumpen-Produktes oder Systems in einer Gesamtbetrachtung aller anfallenden Kosten und über die Gesamtdauer der Nutzung zu ermitteln. So fließen in die Berechnung neben den anfänglichen Anschaffungskosten und Installations- bzw. Inbetriebnahmekosten auch die Energie-, Bedienungs-, Instandhaltungs- und Reparatur-, die Produktionsausfall-, Umweltschutz- sowie die Außerbetriebnahmekosten mit ein. Sascha Korupp, technischer Leiter bei der Herborner Pumpenfabrik, ermutigt alle Anwender und Interessenten einmal selbst eine Vergleichsrechnung durchzuführen. Denn, so Korupp dazu: „Gerade im Pumpenbereich ist es wichtig, eine LCC-Berechnung durchzuführen.“ Korupp verweist dabei auf die verhältnismäßig hohe Lebensdauer von Pumpen – und das bei einer Laufzeit von häufig mehr als 8.000 Stunden pro Jahr.
Als Beispielrechnung hat die Herborner Pumpenfabrik eine Vergleichsrechnung auf Basis einer eigenen Pumpe, der UNIBLOCK-GF, durchgeführt. Das Pumpenaggregat wird in der Schwimmbadtechnik zur Badewasserumwälzung oder auch für Attraktionsbereiche wie Wasserrutschen oder Wasserpilze eingesetzt. Ihr wurde eine gängige Pumpe eines anderen Herstellers gegenübergestellt. Im Beispiel wird für die Gesamtbetrachtung der Kosten von einer durchschnittlichen Lebensdauer von 15 Jahren ausgegangen. Dabei zeigt dieses Beispiel bei einer LCC-Ermittlung ein im direkten Vergleich teureres eigenes Aggregat mit 2.500 € Anschaffungskosten gegenüber dem frei gewählten Fremdprodukt mit 1.800 €. Aber schon im ersten Jahr der Nutzung wird der Unterschied durch die um rund 900 € höheren Energiekosten des Fremdproduktes mehr als kompensiert.
Daneben greift die Thematik der technischen Ausführung der Pumpen in die Kostenbeurteilung ein. Wird das Fremdfabrikat kleiner ausgewählt und läuft somit am Ende der Kennlinie, ist die Belastung auf die mechanischen Bauteile wesentlich größer. Hinzu kommen die technischen Vorteile der Herborner Pumpentechnik, durch verstärkte Lagerungen und Wellen verringerte Reparaturen und Einsätze zur Instandsetzung der Aggregate zu fahren. In Summe ergeben sich hierrüber weitere 1.142 € an höheren Instandhaltungskosten (+ 692,50 €) sowie an Produktionsausfallkosten (+ 450,00 €) für das Fremdaggregat. Somit ergibt sich bereits im ersten Jahr, nach relativ kurzer Laufzeit, in der Gesamtkostenbetrachtung ein um mehr als 2.000,00 € liegender Kostenvorteil der UNIBLOCK-GF. Bemerkenswert ist der Kostenunterschied über den gesamten Lebenszyklus. Demnach ist das anfänglich günstigere Aggregat mehr als 25.000 € teurer. Hingegen ist die UNIBLOCK-GF nach 15 Jahren Laufzeit um mehr als 25 Prozent günstiger. „Es zeigt sich an diesem Beispiel deutlich“, so der Technische Leiter, Sascha Korupp, „dass die Energiekosten bei vielen gängigen Pumpenaggregaten auf die lange Sicht zu einem enormen Kostenblock anwachsen.“ Zusammen mit Instandhaltungs- und Ausfallkosten lassen diese ein auf den ersten Blick günstiges Pumpenaggregat zu einem recht teuren und nachteiligen Investment werden.
Für eigene LCC-Berechnung steht auf der Homepage der Herborner Pumpenfabrik ein spezieller Rechner unter
www.herborner-pumpen.de/de/energieeinsparung/lebenszykluskosten-lcc.php zur Verfügung. Zusätzliche Informationen finden Interessenten unter www.herborner-pumpen.de |
|
Download ZIP

Lebenszykluskosten - bei Herborner Pumpen online berechenbar



|