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| 30.08.2005 |
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Eine Millionen Euro in Gießerei investiert
Nur wenige Pumpenhersteller verfügen noch über eine eigene Gießerei. Die Herborner Pumpenfabrik schon. Bisher wurden hier überwiegend eigene Aufträge gegossen. 2003 entschloss sich die Geschäftsführung aus wirtschaftlichen Gründen und aufgrund der gestiegenen externen Nachfrage, diese vermehrt auch für Kundenguss zu nutzen.
Um gegenüber anderen Gießereien konkurrenzfähig zu sein, musste im großen Umfang in die Modernisierung der Anlage investiert werden. Geschäftsführer Wolfram Kuhn: „Es galt die Gießerei zu einer produktiven und wirtschaftlich tragfähigen Einheit unseres Unter-nehmens auszubauen. Dabei wurden auch die Produktionsabläufe der Gießanlage grundlegend umstrukturiert. Das wachsende Geschäft im Gussbereich gibt uns recht.“
Neue Strahlanlage machte den Anfang
Erste Neuinvestition war eine neue Strahlanlage im vergangenen Herbst. Sie garantiert die schnelle und termingetreue Abwicklung der Kundenaufträge. Gut 150.000 Euro hat allein diese Anlage gekostet. Da überwiegend kleine Stückzahlen gefertigt werden und dementsprechend viele Modellwechsel pro Produktionstag anfallen, wurde gleichzeitig eine Modellwechselstation in die Produktion integriert. Diese lagert nun den Rüstvorgang aus dem Fertigungsprozess der Formanlage aus und vermeidet Stillstand während des Modellwechsels. Durch den Einbau der neuen Maschinen wurde der Produktionsfluss innerhalb der Gießerei optimiert.
Das neue Putzhaus
Die Modernisierungen zeigten schnell Erfolg und führten zu einem deutlich besseren Produktionsfluss innerhalb der Gießerei. Durch die Steigerung der Gussproduktion musste schließlich auch ein neues, größeres Putzhaus für die Gussteile direkt an die Strahlanlage angeschlossen werden. Der Vorteil: der Rohguss kann nun ohne lange Transportwege direkt von dem Strahlbaum in das Putzhaus weiter gegeben werden.
Die zweite Kernschiessmaschine Juli 2005
Die Steigerung der Gusstonnage ist auch mit einer Erhöhung der Kernfertigung verbunden. Deren Integration ist soeben abgeschlossen und schon läuft die nächste Maßnahme an. Mit dem Umbau der Sandaufbereitung plant man den Einstieg in eine weiter steigende Produktionsmenge. Rund eine Million Euro hat die Herborner Pumpenfabrik in den letzten drei Jahren in die Gießerei investiert. 2007/2008 soll dann aufgrund der geforderten Weiterentwicklung auch die automatische Formanlage modernisiert werden. Das Geschäft mit dem Kundenguss läuft sehr gut an, beinahe täglich erhält das Unternehmen neue Anfragen. Die Investitionen sichern 30 Arbeitsplätze am Standort Herborn.
Verantwortlich für den Inhalt:
Herborner Pumpenfabrik
J.H. Hoffmann GmbH & Co. KG
Littau 3-5
D-35745 Herborn
Tel.: +49 (0)2772 933-103
Fax: +49 (0)2772 933-100
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Allgemeine Presseanfragen/Bildmaterial:
Welke Consulting Gruppe
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Bildunterzeile
Geschäftsführer Wolfram Kuhn (l.) und Peter Ciliox aus der Kernmacherei sind mit den Modernisierungsmaßnahmen mehr als zufrieden.
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